Presse

Eine App für Abhängige

Mitteldeutsche Zeitung (MZ) Merseburg - 04.09. 2019

"Sucht besser verstehen Wie eine App Abhängigen beim Umgang mit Konsumdruck hilft "

Link zur Online-Version des Artikels in der MZ Merseburg

Forschungsprojekt "Checkpoint-S"

@HOME 2/19 - Newsletter für Hochschulangehörige der Hochschule Merseburg

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Im Mai 2019 startete im Fachbereich Soziales, Medien und Kultur das Forschungsprojekt „Checkpoint-S, gefördert für drei Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderlinie „Lebensqualität durch soziale Innovation". Die interdisziplinäre Forschung von Sozial- und Ingenieurswissenschaften werden durch Prof. Dr. Gundula Barsch aus dem Fachbereich SMK und Prof. Dr. Rüdiger Klein aus dem Fachbereich INW vertreten.

„Checkpoint-S“ entwickelt eine App für Patient*innen und Behandler*innen in Substitutionsprogrammen. Neben einer Tagebuchfunktion, in der das eingenommene Substitut, Medikamente, Konsumdruck und Beikonsum getrackt werden können, soll die App Planungs- und Coachingtools bieten und so den therapeutischen Prozess transparenter gestalten. Das selbstständige Erfassen und Analysieren von Daten durch die Patient*innen stärkt die Gesundheitskompetenz, Selbstreflexion und Eigenverantwortung. Die stetige Dokumentation bietet eine Interventionsmöglichkeit bei Auffälligkeiten in der Behandlung.

Im Projekt arbeiten Lars Gaentzsch (Dipl. Soziologe) und Scarlett Wiewald (Dipl. Sozialarbeiterin/-pädagogin) als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Luise Ladewig (Studentin BASA) als studentische Hilfskraft mit.

Schon Anfang September soll die erste Basisversion der App veröffentlicht werden. Weitere Information zum Projekt sowie einen regelmäßigen Newsletter finden Sie auf der Webseite www.checkpoint-s.de.